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Internet in Gefahr | Die Allesscanner - RFID
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Ausblick in eine Welt mit RFID
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Stopt diesen Wahnsinn!
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John Gilmores erschreckender, dystopischer Ausblick in eine Welt mit RFID. en
Ein netter Hoax [Medienberichte über ein Gewehr, mit dem RFID Tags auf Menschen abgefeuert werden sollten um sie so identifizierbar zu machen; Anm. d. Übersetzers], aber das Gegenteil wird wahrscheinlich passieren. Statt mit RFID Chips auf Menschen zu schießen, könnte auf Leute geschossen werden, die bereits RFID Chips in oder an sich tragen. Menschen mit RFID Chips in ihrer Kleidung, in Büchern, in Taschen oder im Körper könnten Ziel von "intelligenten Geschossen" werden, die sich auf diese Peron einjustieren.
Heutige "intelligente Bomben" finden ihre Ziele bereits mittels Laseridentifikation, Radiofrequenzidentifikation oder Temperaturidentifikation.
Die technische Herausforderung, die zu bewältigen wäre, um ein Geschoss in Richtung auf einen RFID Chip hin zu lenken, bestünde wahrscheinlich in der Meisterung der Geschwindigkeit des Geschosses im Vergleich zum Entfernungsbereich, in dem ein RFID Chip zur Antwort bewegt werden kann, sowie in der Beweglichkeit des Geschosses, in seiner Möglichkeit den Kurs zu ändern.
Ein solches Geschoss könnte wahrscheinlich einfacher konstruiert werden, wenn es nur darum ginge scharf zu werden oder auszulösen
Aber wir müssen nicht in Begriffen von Science-Fiction darüber reden. Statt den Berg zu Mohammed zu bringen, lassen wird Mohammed doch einfach zum Berg gehen. Werfen wir einen Blick darauf, was diese Technologie für die tägliche Praxis eines Freiheitskämpfers bedeuten würde, der heute sein Land im Widerstand gegen einen der Besatzungskriege der US-Regierung verteidigt. Um einer Regierungsforderung nach Kennzeichnung von Autoreifen im Zuge einer großen Rückrufaktion der Reifenfirma Firestone zu entsprechen, hat Michelin angekündigt, daß sie planen RFID Chips in jeden Reifen einzubauen, den sie an die Automobilhersteller verkaufen (und vielleicht in überhaupt jeden Reifen den sie verkaufen). Ähnliche Pläne sind bei vielen anderen Produkten des automobilen, wie des individuellen Bedarfs auf den Weg gebracht.
Nun stellen Sie sich vor, Sie wären in der Lage, Sprengstoff in einer Straße unterzubringen -- der nur dann explodieren würde, wenn ein bestimmtes Auto darüber führe. Sie könnten solche Bomben Monate vorher verstecken, in jeder Land- oder Bundesstraße oder Autobahn. Sie könnten das Ziel auf Wunsch jederzeit verändern, etwa durch überfahren der Bombe mit einem Fahrzeug mit eingebautem RFID-Sender, der neue Instruktionen an den Mikrocomputer der Bombe gibt. Sie könnten der Bombe eine ganze Liste von Autos mitteilen, für die sie explodieren soll, oder auch eine Liste von Autos mit Daten und Uhrzeiten.
Wenn Sie solche Bomben im ganzen Stadtgebiet ausglegt hätten, könnte ein Auto monatelang in diesem Stadtgebiet fahren, ohne jemals irgendetwas auszulösen -- ohne Umwege zu fahren usw. Aber am festgelegten Tag würde jede der Bomben in der Umgebung wissen, daß sie hochzugehen hätte, wenn genau dieses Fahrzeug über sie führe. Und die Bombenleger wären schwerlich zu fangen oder abzuschrecken, da es ausreichend wäre, wenn sie zuletzt Tage oder Wochen zuvor die ausgelegten Bomben besucht hätten.
Solche Sprengladungen wären erkennbar an ihren Radiofrequenzaussendungen -- den RFID-Pings. Aber in einer Welt, in der RFID-Pings von jedem Gegenstand um Sie herum ausgesandt werden, einschließlich jeden Mobiltelefons, jedes Haus- oder Geschäftseingangs, jeder Kasse, jedes Bankautomaten, jeder Kamera, jedes Computers und Palmtops, jeder Parkuhr und jeden Polizeifahrzeugs... sie würden es nicht mal bemerken. Orte mit "Fahrbahnbenutzungsgebühren" wie Zentral-London oder jede Mautstraße hätten bereits viele aktive RFID Lesegeräte in ihrem Untergrund begraben. Und ich bin sicher, fast jeder Verkehrspolizist irgendwo hätte solche RFID-Leser liebend gerne um verfolgen zu können, wo jeder Einzelne gerade fährt.
Willkommen beim vollautomatisierten persönlichen Tod. Er wird ihnen präsentiert von RFID und den kurzsichtigen, führenden globalen Konzernen, mit freundlicher Unterstützung ihrer Regierungen.
John
Quelle: {x}http://seclists.org/lists/politech/2004/Apr/0081.html http://stop1984.com/index.php?text=themen.txt
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