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Arm trotz Arbeit | Moderne Sklaverei
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Arbeits- und Autostaat
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Wir fahrn fahrn...auf der Autobahn...
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Die Umwälzung zur gesamtgesellschaftlichen Bürokratie des fordistischen »Arbeitsstaats« wurde mit dem Gestus gerade des Unbürokratischen, dem Appell an die selbstverantwortliche Eigentätigkeit und dem Charme einer »Jugendrevolte« inszeniert, wie sich ein Nazi-Manager noch Jahrzehnte später voller Stolz erinnert: »Es wurde dabei ein bestimmter Typ gesucht: jung, beweglich, engagiert, intelligent, verantwortungsfreudig, unkonventionell und unbürokratisch [...] Die nationalsozialistische Revolution war ja auch eine Revolution der Jugend gegen das Alter. Bei Personenauswahl, Umstrukturierung und Umbesetzung in Dienststellen, Behörden und Verbänden stand ausgesprochen oder unausgesprochen im Vordergrund der wenig liebenswürdige Gedanke: >Die alten Säcke müssen weg< [...]«(Kehrl 1973, 33f.). Das hört sich schon ganz wie der demokratische Sermon politischer »Aufbruch«-Inszenierungen und betriebswirtschaftlicher Umkrempelungs-Kampagnen des Managements für immer noch mehr Anpassung, Arbeitshetze, Leistungsorientierung, Konkurrenzmentalität usw. an. Dem pausenlosen Trommelfeuer der Werbung mit ihren Kampagnen zur totalen Mobilmachung eines ständig zu steigernden, immer unsinnigeren Warenkonsums entsprechen diese Hetzkampagnen von Leistung und Konkurrenz, um das letzte aus dem Menschenmaterial herauszuholen. Der Ökonom Schumpeter bezeichnete das permanente Umkrempeln verräterisch als »schöpferische Zerstörung«: in einer endlosen Aufeinanderfolge von neuen Produkten und Produktionsprozessen, neuen Konstellationen der Konkurrenz, der sozialen und politischen Regulation usw. werden stets von neuem bisherige Inhalte und Verfahrensweisen obsolet gemacht, um die Menschen auf den ökonomischen Imperativ fixiert und sie »auf Trab« zu halten. Ein derartiger Terror der allumfassenden und permanenten Bewegungshetze erinnert an das Innenleben religiöser und politischer Sekten: Je irrationaler und monströser deren Zweck, desto heftiger die immer wieder forcierte Mobilmachung der Mitglieder und desto stärker der Drang zu immer neuen betäubenden Kampagnen, um die Menschen nur ja nicht zum Nachdenken kommen zu lassen und alle Energie auf einen zum Selbstzweck gewordenen Aktivismus abzulenken, der keiner selbstbewußten und selbstbestimmten Intention mehr folgt. Insofern kann der Kapitalismus geradezu als eine gigantische negativ-utopische Sekte gesehen werden, die sich durch die fordistische Mobilisierung hindurch zum totalen Weltsystem objektiviert hat.
Erst in den Nachkriegs- Demokratien setzte dann jene Blechlawine ein, von der die kritische Masse erreicht und übertroffen wurde:
Anfang der 90er Jahre fuhren mehr als 400 Millionen Autos auf den Straßen der Welt; zu Beginn des neuen Jahrhunderts sollen es bereits 700 Millionen sein. 1990 lag die Gesamtproduktion der deutschen Automobilindustrie bei inzwischen mehr als 5 Millionen Stück. Fast schon auf jeden zweiten Einwohner der BRD kommt ein Auto. Hitler wäre begeistert gewesen. Denn ob staatstotalitär oder demokratisch - nicht nur der ökonomische Totalitarismus des Kapitals feierte in dieser Automobilmachung seinen Triumph, sondern auch die Militarisierung des Alltags. Der alltägliche »Berufsverkehr«, der »Wochenendverkehr« und die touristischen Blechlawinen in der Urlaubssaison übersetzen die motorisierte Mobilmachung von Armeen in die zivile Gesellschaft als militärähnliche kommerzielle Mobilisierung. Der Verkehrsstau, in dem sich die totale Automobilmachung ad absurdum führt, wird durchaus als kriegsähnliches »Erlebnis« gewertet: Stellten sich dabei ursprünglich Empfindungen wie Platzangst und Panikgefühle, Kopfschmerzen und Schweißausbrüche ein, so nimmt nach einer Untersuchung des BAT-Freizeit-Forschungsinstituts aus dem Jahr 1995 inzwischen vor allem bei den noch stärker durchkonditionierten jüngeren Generationen die »Lust am Stau« zu, etwa nach dem Motto: »Es ist was los, und ich bin mittendrin«. Das anarchische Moment, »ein bißchen Chaos « genießen zu dürfen, hatte sich für das domestizierte und gleichgeschaltete Menschenmaterial des Kapitalismus seit Beginn des 20. Jahrhunderts nur noch in der negativen Form des Weltkriegs eröffnet; in den Nachkriegs-Demokratien wurde es in die »Verkehrsschlacht« transformiert. »In Fahrgewittern« nannte der Publizist Ludger Lütkehaus 1995 dieses »innere Erlebnis« des asozialen und autoritären deutschen Autofahrers. Der einschlägige Spezialist Ernst Jünger hatte schon sechzig Jahre zuvor durchaus sensibel die sich anbahnenden Analogien von industrieller Materialschlacht des Weltkriegs und fordistischem Alltagsleben beschrieben, wie sie seit 1950 den Massenalltag strukturieren sollten: »Überhaupt sind die Laute, von denen wir in unseren großen Städten umgeben sind, meist trauriger und gefährlicher Natur; sie sind fast alle auf U oder I gestimmt. Der Ton der Sirenen, die zur Arbeit rufen, könnte von Dämonen erfunden sein. Vom Strome der Verkehrsmittel geht unaufhörlich eine Fülle von heulenden, pfeifenden, schrillenden oder dunkel warnenden Signalen aus [...] Aber nicht nur den sehr lauten, sondern auch den sehr leisen Geräuschen unserer Welt haftet dieser dunkle Charakter an. So spricht sich im Summerton, der bei uns eine große Rolle spielt, eine Art von insektenhafter Bösartigkeit aus. Es wird uns dies besonders deutlich, wenn wir nachts in ein Zimmer treten, in dem dieser Ton schon lange, und zuweilen durch ein feines Klingeln unterbrochen, erscholl « (Jünger 1934, 66 f.).
Es sind nicht bloß Analogien und metaphorische Bezüge, die sich zwischen der militärischen Mobilmachung der Weltkriege und der zivilen totalen Automobilmachung in den Nachkriegs- Demokratien herstellen lassen. Auch buchstäblich tobt der unerklärte Dritte Weltkrieg auf den Straßen der Welt. Nach groben Schätzungen sind im Laufe dieses Jahrhunderts etwa siebzehn Millionen Menschen durch Autos getötet worden; wahrscheinlich sind es noch weitaus mehr, weil in einschlägigen Statistiken meistens nur die unmittelbar auf der Straße Getöteten erfaßt werden, während die später in Krankenhäusern gestorbenen Opfer nicht mehr unter die Unfallstatistik fallen. Noch weitaus größer ist die Zahl der Verletzten und dauerhaft Verstümmelten, die permanent aus dem Dritten Weltkrieg des Individualverkehrs hervorgehen wie zuvor nur aus den großen militärischen Schlachten. Der einstmals gesunde Mensch als beinloses oder querschnittsgelähmtes Wesen im Rollstuhl ist die schauerliche Fortsetzung des »Autofahrers« - das mechanische Rad wird zum Körperteil des verstümmelten fordistischen Cyborg. Und alle diese Ungeheuerlichkeiten konnten zur »unwiderlegbaren « Normalität sedimentieren. In der Verschränkung von universeller ökonomischer Konkurrenz und struktureller Aggressivität der Automobilmachung objektivierte sich das von Haus aus »faschistische « Moment des Kapitalismus in den totalitären Demokratien zum universellen sozialen Zusammenhang. Ahnungsvoll äußerte sich Theodor W. Adorno im Jahr 1944 über diese automobile Fortsetzung des totalitären Terrors mit anderen Mitteln: »Man wird dem neuen Menschentypus nicht gerecht ohne das Bewußtsein davon, was ihm unablässig, bis in die geheimsten Innervationen hinein, von den Dingen der Umwelt widerfährt [...] Welchen Chauffierenden hätten nicht schon die Kräfte seines Motors in Versuchung geführt, das Ungeziefer der Straße, Passanten, Kinder und Radfahrer, zuschanden zu fahren? In den Bewegungen, welche die Maschinen von den sie Bedienenden verlangen, liegt schon das Gewaltsame, Zuschlagende, stoßweis Unaufhörliche der faschistischen Mißhandlungen« (Adorno 1983/1951,42 f.). Die Menschenopfer, die der »schönen Maschine« in ihrer vollendeten demokratisch-automobilen Gestalt dargebracht werden, sind weitaus zahlreicher und grausamer als alle archaischen Blutrituale zusammengenommen; und trotzdem nimmt dasselbe Bewußtsein, das sich über die aztekischen Blutopfer entsetzt, bei denen Menschen lebendigen Leibes das Herz herausgeschnitten worden sein soll, das massenhafte und ebenso blutige wie alltägliche Schlachtritual auf den Straßen und Autobahnen als Normalität und abstraktes Schicksal hin. Der unermeßliche Schrecken, der Schock, der die realen Opfer ebenso und vielleicht mehr (weil ohne rituell eingebundene Auswahl und damit ohne Vorauswissen) überfällt, bleibt im offiziellen Bewußtsein stumm und wird individualisiert erlitten; er erweist sich dadurch als um so schrecklicher. Ernst Jünger, der Ideologe jener universellen Gestalt des »Arbeiters«, die in der totalen Automobilmachung gesellschaftlich zu sich kommt, wundert sich am Vorabend des zivilen Dritten Weltkriegs immerhin noch über die moralische Qualität dieser fordistischen Ignoranz:
Der »Arbeitsraum«, sprich: die abstrakte Akkumulationslogik des Kapitals, muß zwangsläufig auch die permanente Tötung und Verstümmelung von Menschen kraft des überwältigenden ökonomischen Imperativs legitimieren. Auf der Höhe des fordistischen Vollkapitalismus ist dieser Imperativ identisch geworden mit einer generellen »Vorfahrt« des Zentralgutes Automobil, die nicht nur buchstäblich über Leichen rollt, sondern auch über die Rechtsverhältnisse und die Psyche der automobilen Individuen. Die Killerinstinkte der aggressiven Autofahrer-Mentalität (»freie Fahrt für freie Bürger« - treffender könnte die demokratische Freiheit nicht auf den Begriff gebracht werden) korrespondieren mit einer Rechtsprechung von atemberaubendem Zynismus, die bereits vollautomatisch auf »autogerechte« Zustände geeicht ist. Dieser Grundsachverhalt kann jeder beliebigen Tageszeitung entnommen werden: »Wenigstens 20 Autos haben gestern ein zwölfjähriges Mädchen überfahren, das Hilfe für seinen bei einem Verkehrsunfall verletzten und sterbenden Vater holen wollte. Ein Fahrer hat schließlich die Polizei gerufen. Die Beamten fanden Leichenteile über eine Strecke von 50 Metern verteilt [...] Es gibt mehr als genug Berichte über erstaunlich milde Strafen für Amerikas >gesellschaftlich akzeptierte Form des Mordes<. So kam ein Mann in Wisconsin, der ein Kind überfahren und getötet hatte, mit einer Geldbuße in Höhe von 284 Dollar davon [...] Der Killer eines 15jährigen Jungen wurde zu zwei Jahren Haft mit Bewährung und 200 Dollar Geldstrafe verurteilt. Die Fahrerlaubnis wurde ihm für 16 Monate entzogen [...]«(zit. nach: Williams 1992, 96 f.).
Blütenlesen dieser Art, hier aus der angelsächsischen Presse, könnten mühelos in jedem Land der Welt vorgenommen werden - ganz besonders in Deutschland, wo die untergründig (und inzwischen auch wieder offen) weiterschwelende Nazi-Mentalität sich im »Fahrverhalten« betätigen kann. Bis heute ist die BRD eines der wenigen Länder ohne generelle Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Landstraßen und Autobahnen; eine herausragende Rücksichtslosigkeit, über die nicht nur die Autolobby, sondern auch die großen politischen Parteien ebenso einmütig wie eifersüchtig wachen. Auch die indirekten Folgen der totalen Automobilmachung - Smog und Ozonbelastung - mit ihren negativen Auswirkungen auf den menschlichen Körper werden kaltschnäuzig als »hinzunehmende Notwendigkeit« dargestellt. Symptomatisch für diese Haltung ist ein Urteil des Frankfurter Verwaltungsgerichts, nachdem die Eltern eines an Allergien, Neurodermitis und spastischer Bronchitis leidenden fünfjährigen Kindes Stadt und Land verklagt hatten, weil diese trotz Überschreitung der Ozon-Grenzwerte keinerlei Verkehrsbeschränkungen anzuordnen bereit waren. Das Gericht verhielt sich gesellschaftskonform und »autogerecht«, indem es die Klage unter Verweis auf den Vorrang des »reibungslosen Verkehrs« abschmetterte: »Einen >Schutzanspruch< könne der Junge nur ableiten, wenn seine Menschenwürde verletzt sei [...] Davon könne aber >erst die Rede sein, wenn die Qualen, die ein Mensch durch hohe Ozonwerte erleidet, so hoch sind, daß sie nicht mehr durch die Vorteile aufgewogen werden, die dieser Betroffene von einem reibungslosen Verkehr hat (!)< [...] Es verstoße >nicht gegen die Menschenwürde, wenn einem Bürger [...] zugemutet wird, während einiger Tage sich möglichst nicht im Freien zu bewegen< [...]«(Frankfurter Rundschau vom 15.7.1995). Was für den ökonomischen Verwertungs-Imperativ im allgemeinen gilt, das gilt gleich doppelt und dreifach für den daraus entsprungenen Imperativ der Automobilmachung: Die Komplizenschaft aller gesellschaftlichen Institutionen mit dem vorgeschalteten Selbstzweck des Kapitals setzt sich auch über elementare Lebensinteressen hinweg. Daß gerade Kinder in jeder Hinsicht zu den bevorzugten Opfern der »Verkehrsschlacht« gehören, ist für diesen Tatbestand besonders signifikant. So werden etwa die berüchtigten Grenzwerte nicht auf »Kinderhöhe« gemessen, obwohl die Belastung mit Schadstoffen unmittelbar über dem Erdboden am größten ist. Inzwischen beweist die Statistik, daß sich schwere Allergien und Atemwegsstörungen bei kleinen Kindern häufen; sichtbar auch daran, daß Hautärzte und Hals-Nasen-Ohren-Ärzte in Ballungsgebieten häufig ein spezielles Wartezimmer für Kinder eingerichtet haben. Dem Götzen muß geopfert werden. Und die Institutionen des automobilen Kapitalismus können sich darauf verlassen, daß die säkularisierte Gottheit des Geldkapitals auch in den Sehnsüchten und moralischen Wertungen des Massenbewußtsein Auto- Gestalt angenommen hat: »Einer Umfrage zufolge, die Gallup International 1983 in sechzehn Ländern über moralische Werte durchgeführt hat, ist das schlimmste Verbrechen, das Menschen begehen können, nicht etwa Völkermord, Muttermord, Raub, Plünderung oder Vergewaltigung, sondern das Fahren eines fremden Autos ohne die Erlaubnis des Besitzers. Das war auch der einzige Wert, den die Menschen in allen sechzehn Ländern gemeinsam hatten« (zit. nach: Williams 1992, 91). Natürlich besteht das Problem nicht allein darin, daß im Verhältnis zur »freien Fahrt« das Menschenleben im juristischen Sinne wenig wiegt und sogar durch rücksichtsloses Verhalten zu Killern mutierte Autofahrer überaus milde bestraft werden. Es handelt sich ja nicht um eine Summe von subjektivem Fehlverhalten, sondern um die spezifisch fordistisch-automobile Form, die das objektivierte kapitalistische Weltverhältnis angenommen hat. Die bei distanzierter Betrachtung monströse Verschiebung aller sozialen und moralischen Maßstäbe selbst des unreflektierten »gesunden Menschenverstands « ist nur die Fortsetzung jener Logik der Demoralisierung, wie sie schon Mandeville in seiner »Bienenfabel« gefeiert hatte: Im Unterschied zum gewöhnlichen Mord und Totschlag erscheinen die kapitalkonformen Handlungen und Mentalitäten, selbst wenn ihre Konsequenzen auf Menschen- und Weltvernichtung hinauslaufen, als letzten Endes doch wieder positiv oder mindestens »unvermeidlich«. In der weitestmöglich totalisierten warenproduzierenden Gesellschaft fallen die Risiken und Nebenwirkungen sämtlicher Betätigungen des »freien Willens« von Produzenten und Konsumenten eben nicht unter die menschliche Verantwortung, sondern unter die »Natur«. Wie der indirekte Kindermord durch marktwirtschaftliche »Gesetzmäßigkeiten« und daraus resultierende Verelendung nicht als Mord, sondern als Naturkatastrophe oder als sozialtechnischer Unfall gesehen wird, so auch der direkte Kindermord durch das Automobil gewordene Kapital.
Der mechanische »Fortschritt« eines zwar gesellschaftlich konstituierten, aber paradoxerweise dennoch un- und außermenschlichen Selbstzwecks hat die Menschen als pure Objekte mobil gemacht, sie gewissermaßen als Projektile abgeschossen auf eine Bahn, in der sie sozial gelähmt auf Hochgeschwindigkeit gebracht oder, wie Virilio sagt, »satellitisiert« werden. Die ungeheure Tristesse und Monotonie dieses entleibten Lebens, das der ziellos mobilisierte Mensch als Massenproduzent und Massenkonsument des Kapitals führt, klingt aus einem in den 70er Jahren noch nicht einmal mit kritischer Absicht entstandenen Song der Gruppe »Kraftwerk«:
Wir fahrn fahrn fahrn auf der Autobahn, wir fahrn fahrn fahrn auf der Autobahn. Vor uns liegt ein weites Tal, die Sonne scheint mit Glitzerstrahl. Die Fahrbahn ist ein graues Band, weiße Streifen, grüner Rand. Jetzt schalten wir das Radio an, aus dem Lautsprecher klingt es dann: Wir fahrn fahrn fahrn auf der Autobahn, wir fahrn fahrn fahrn auf der Autobahn [...] [ Quelle: R.Kurz, Schwarzbuch Kapitalismus ]
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