Autor: DrOetker Datum: 13.10.04 09:08
> Eine Republik voller Würstchen sozusagen....
Nee, nee, ich bin selber arbeitender Mensch und weiß aus täglichem Umgang, was ich sage: der deutsche arbeitende Mensch ... das ist geistiges Elend, deprimierend und hoffnungslos. Mich als WAZ-Leser (man braucht das Käseblatt halt für den Lokalteil, damit man wenigstens weiß, wann wo was gesperrt oder sonstwie los ist ...) kann eigentlich nichts mehr schocken ... aber dieser Lall-Artikel, den Franziska B. da eingestellt hat, der lässt keine Wünsche offen. Diese kleinen Opel-Drecksäcke (ich meine Arbeiter, Angestelle und ihre gewerkschaftlichen Vertreter), deren Problem ist: die sind nicht UN-solidarisch (von den Typen habe ich keinen einzigen z. B. auf einer Montags-Demo gesehen ... und sei es nur, um überhaupt mal die Leute ANZUHÖREN), nein, die sind exemplarisch SOLIDARUNFÄHIG, diese sozialen Krüppel und Pinscher !!! Als Sklavenarbeiter des Mittelstandes kann ich nur sagen: Ihr Solidarkrüppel aus der "Großindustrie", euch haben sie bis zuletzt aufgespart, euch reißen sie jetzt den A ... auf ... wir sind schon etwas weiter (ich betone: etwas ..., denn der deutsche asoziale Arbeiter, der tut sich nach 50 Jahren Verblödung verdammt schwer damit, zu raffen, was eigentlich gespielt wird). Wie gesagt: nur ein ganz klein bisschen weiter: WIR ZAHLEN WENIGSTENS SCHON KEINEN GEWERKSCHAFTSBEITRAG MEHR !!! Ein kleines, winzigkleines "Wir-Gefühl" ... negativ halt ... und keiner weiß, was draus wird. Denn GEMOBBT wird auch noch tüchtig bei uns. Und so lange sich da nichts ändert, wird das Würstchen-Dasein auch noch fröhlich weiter gehen.
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