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Kapitalismus brutal | grausamer Kapitalismus  

Globalisierung

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grausamer Kapitalismus wird dieses Buch dringend dabei sein: Naomi Klein hat ein neues Buch "Die Schock-Therapie" vorge...

Globalisierung heißt: Die Auswirkungen der vom Weltmarkt abhängigen Ökonomie sind überall spürbar: Fehlende Arbeitsplät...

Machtwirtschaft: Biopiraterie Auf dem nächsten Treffen der G8- Regierungschefs im Sommer 2007 in Heiligendamm soll der Umgang m...

Kapitalismus brutal Montag, 09.01. = 95. Streiktag bei GATE GOURMET Dringend (überregionale) Solidarität nötig. Im I...

Wahnsinn mit Methode (2): Zu den Artikeln "Das Öl, der Dollar und das Ende des Imperiums" sowie "Welt und Wahnsinn haben si...

Wahnsinn mit Methode: Saddam Hussein tat das Gleiche wie es jetzt der Iran plant: die Einrichtung einer Ölbörse / Und d...

Welt und Wahnsinn und das bankrotte US-Finanzsyst Die Welt war schon immer kompliziert, doch heute ist sie dem Wahnsinn unterworfen. Es gibt keine Antworten mehr auf die Probleme, geschweige denn Lösungen.

Brasilianisierung des Westens: Die "ungewollte" Folge der neoliberalen Utopie des freien Marktes ist die Brasilianisierung des W...

Goldverschwörung "Es herrscht ein Krieg zwischen Papier und Gold. Es ist ein Krieg zwischen dem NICHTS, dem Papier...

Morddrohung gegen Prof Peter Raddatz.... aus meinem WebLog: Mentalblog http://mentalblog.kulando.de/post/2005/10/20/mor ddrohung_gegen_pro...

Warum die Reichen immer reicher und die

Asoziale Marktwirtschaft Asoziale Marktwirtschaft (Kiepenheuer & Witsch) Viele Großunternehmen zahlen wenig bis gar keine...

Der kapitalistische Genozid Direktor des Dritte Welt Forums in Dakar Die Welt erlebt derzeit eine dramatische Verschärfung so...

Teuflische Enge im Postfordismus (von Wolf Wetzel) Noch vor zehn Jahren waren existenzsichernde Lohnarbeitsverhä...

Von Heuschrecken und Hedge-Fonds Finanzinvestoren: Immer mehr kaufen sich in deutsche Unternehmen ein. Die Deutschland AG befindet...

Dieser Euro ist eine Katastrophe In den zwölf Ländern der Europäischen Währungsunion (EWU) intensiviert sich die Debatte über die ...

Kapitalismus als Religion Ist es vielleicht denkbar, dass der Kapitalismus uns die Religion ersetzen soll. Geht es viellei...

Globalisierung - ein Mythos? Alle Welt spricht von der Globalisierung, die alles verändern wird. Hängen wir damit nur einem Gl...

Raus aus der EU "Reden erst die Völker selber, werden sie schnell einig sein" heißt es im alten Kampflied "Vorwärts und nicht vergessen".

der Verfall des Euro FRANKFURT AM MAIN/ROM/PARIS (Eigener Bericht) - Das Berliner Finanzministerium dementiert Bericht...

Die türkische Gefahr? /Hans-Peter Raddatz Während Globalisierung und Zuwanderung den Sozialabbau verstärken, sehen die Eurokraten die Türke...

Vasallenstaat + Protektorat Germanistan Wenn die Entwicklung der letzten Jahre anhält, gibt es bald keine deutsche Wirtschaft mehr, sondern allenfalls eine Wirtschaft in Deutschland, die von den Interessen des internationalen Kapitals dominiert wird. Nach dem Verlust der Währung und der politischen Entsouveränisierung verliert Deutschland auch die Selbstbestimmung über die Unternehmen

Die Zerstörung der letzten Reste deutscher Wirtschaft gemacht. Die Deutsche Bank machte im vergangenen Jahr Milliarden-Gewinne und entlässt...

Sind Softwarepatente wirklich vom Tisch? Seit dem 7. Juli 2005 scheint das Thema Softwarepatente im EU-Parlament vom Tisch. Nur 14 Abgeord...

Giftmischerlobby mit Rückenwind aus BRD Abschwächung der EU-Chemikalienrichtlinie Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND...

Schlappe für Software-Multis Der große Diktator Mit seiner Entscheidung gegen die von der Europäischen Kommission vorgeschlag...

Wirtschafts-Standort Deutschland vor der Übernahme Früher einmal ein prosperierendes Land, auch das Land der Dichter und Denker genannt, bekannt u. ...

Wie sicher ist Ihr Job? Selbst die Erfolgreichen müssen inzwischen mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes rechnen. Steht au...

Ernährung aus eigenem Grund und Boden nicht mehr.. Die Politik der kommissarischen Brüsseler Zentralgewalt läuft auf die Zerstörung einer funktionie...

Macht der Konsumenten Jeder noch so große Konzern ist darauf angewiesen, dass seine Produkte gekauft werden. Unsummen w...

Arbeitslosigkeit und die Plutokraten Daß demgegenüber alle Politiker, tat- und insbesondere redekräftig von Wissenschaftlern aller Fakultäten unterstützt, trotz besseren Wissens tagaus tagein, insbesondere natürlich zu Wahlkampfzeiten, mit Versprechungen zur Senkung der Arbeitslosenzahlen wenig zurückhaltend sind, ist wieder einmal bezeichnend.

Sieg gegen Bio-Piraterie: Über zehn Jahre haben internationale Initiativen, unter anderem die indische Wissenschaftlerin Dr...

Unerbittlicher Lebenskampf schreitet mit wachsendem Tempo voran. Mit einer halbherzigen Kapitalismuskritik wird er nicht zu ...

EU - Osterweiterung (Ent)Täuschung ?? Beinahe täglich erfahren wir aus irgendeinem Teil der Propagandamaschinerie, ...

Der große Aderlass Die fortschreitende Globalisierung lehrt mittlerweile eine Gruppe von Arbeitskräften das Fürchten, die bisher als unangreifbar galt. Die weltgrößten Hightech-Konzerne - unter ihnen Microsoft und IBM - wollen große Teile ihrer IT-Arbeitsplätze in Billiglohn-Länder verlagern.

Arbeitsmoral auf dem Tiefpunkt Einer Umfrage der Beratungsgesellschaft Gallup zufolge machen 70 Prozent der Arbeitnehmer in Deut...

Unmenschliche Arbeitsbedingungen Die britische Organisation CAFOD prangert unmenschliche Arbeitsbedingungen bei der Hardware-Herst...

Ende von AEG Dieter Schubert Es gilt das Wolfsgesetz Für die Nürnberger AEG ist es Zeit zu sterben. Über J...

Euro macht die Deutschen arm Ein Kommentar von Lorenz Wolf-Doettinchem Der Euro sollte Wohlstand schaffen. Tatsächlich schade...

Petition gegen Abmahn-Wahn Kritiker stoßen sich an hohen Streitwerten und fehlenden Vorwarnungen Gegen die sich häufenden A...

Mit Volldampf an die Wand... 2. Globalisierung Dieses Stichwort steht für die Globalisierung der Märkte und die Herstellung e...

Mit Volldampf in den Kollaps Robert Kurz: Mit Volldampf in den Kollaps Wir leben heute in einer sehr seltsamen Situation; noc...

"Der richtige Orkan" Deutschland im Jahr 1996: Mehr als sechs Millionen Arbeitswillige finden keine feste Anstellung -...

Die 20: 80 Gesellschaft GLOBALISIERUNG Die 20:80-GesellschaftGlobalisierung Tittytainment Arbeitslosigkeit Marktversagen ...

Demokratie in der Falle Die globale Integration ist begleitet vorn Aufstieg einer wirtschaftspolitischen Heilslehre, die ...

Science PUB Abzocker und Commerz läßt grüßen Wie die US-Zeitung Washington Post berichtete, gab die US-Energiebehörde nun zu, dass die Schließ...

Die USA zwingen dem Irak genmanipuliertes Saatgut von F. William Engdahl Der Irak hat nicht nur seine politische Souveränität an ausländische Besa...

Welt-Geldbetrug Artikel 1: Zeit-Fragen Nr.45 vom 22.11.2004 Der Welt-Geldbetrug von Prof. Dr. Eberhard Hamer, ...

Der Entscheid für gnadenlose Konkurrenz Vorbemerkung der SWG: Der nachstehende Artikel kritisiert überzeugend die Wirtschaftsform des N...

»Konzerne wollen am Wassermangel verdienen« Interview: Wolfgang Pomrehn Konzerne wollen am Wassermangel verdienen EU macht sich für die...

Der Irak und die heimlichen Euro-Dollar-Kriege Ein neues American Century ? Der Irak und die heimlichen Euro-Dollar-Kriege von F. William Eng...

Union (EU) der Profite Union der Profite Nach der EU-Ostausdehnung: Was hinter der schwülstigen Europa-Lyrik steckt von:...

Ausblick 2010/20 Manfred Julius Müller Ausblick auf das Jahr 2020 Wie wird sich unsere Zukunft gestalten, wenn al...

Zinsproblem Originaldokument Geld, Wachstum und Umverteilung des Reichtums Ein Beitrag zu schwerwiegender F...

Dollarkrise + Ausverkauf: Wann wachen die... Der gefragte Großkunde ist die Zentralbank der Volksrepublik China. Das Reich der Mitte hat i...

Erdbeeren und die Ausbeutung Der rassistische Gehalt der Wintererdbeere Luftfracht und Flucht, Transport- und Migrationskette ...

Globalisierung - Neoliberalismus Die Globalisierung Ebenso wie der Begriff "Neoliberalismus" eignet sich auch das Wort "Globalisie...

Unternehmen vernachlässigen Fortbildung Die Unternehmen in Deutschland sparen an allem, auch an der Weiterbildung ihres Personal. Dies wi...

Auf dem Weg in die Neue Weltordnung Die Politik der nach dem Ende des zweiten Weltkriegs endgültig zur demokratischen Führungsmacht a...

Totalitärer Freizeitkapitalismus Totalitärer Freizeitkapitalismus Vielleicht die eigentümlichste Verblendung des gesellschaftliche...

Casinokapitalismus Während die Massenarmut und der Terror gegen die Herausgefallenen sich ausbreiten, haben wir es g...

Auf dem Weg in die Stagnation Deutschland im Abschwung der Stagnation Das Land steuert in ein Dilemma, in dem selbst die bes...

Fundamentalismus Die marktradikalen Bekenntnisse sind bodenlos - Kritik des wirtschaftlichen Fundamentalismus Frie...

USA-Finanzimperium Sozialraub - Analysen zur Politik des globalen Kapitals "Globalisierung ist tödlicher Terror" Re...

Globalisierung heißt Ausbeutung Globalisierung heißt Ausbeutung! Rücksichtsloses Profitstreben, verstärkte Massenzuwanderung und...

Neoliberale Virus Direkt nach Befall stellen sich bei den Patienten schnelle Verschlechterungen des Geisteszustandes ein. So ist schon nach nur 48 Stunden eine starke Verhaltensauffälligkeit zu beobachten. Die Infizierten sprechen fortlaufend nur noch von "Reallohnsenkungen", "Sozialabbau" und "Senkung der Lohnnebenkosten". Auch suchen die Infizierten ständig nach Möglichkeiten ihr Kapital gewinnbringend anzulegen und verlangen vehement nach offenen Grenzen und Globalisierung. Sollten Ihnen in näherem Bekanntenkreis ähnliche Symptome auffallen, melden Sie dies sofort einem Arzt!

Herrschaft der Geldmächtigen 27.09.2004 Feuilleton Hans Springstein Herrschaft der Geldmächtigen Jürgen Krysmanski in Ut...

Machtwirtschaft Teil 1 Sie sagen Markt - und meinen ihre Macht. Sie sagen Fortschritt - und meinen ihre Technik. Sie s...

Machtwirtschaft Teil 2 Es ist eine Illusion zu glauben, es bedürfe nur einer neuen Regierung, die ein paar Gesetze auf d...




Tanz um den Gewinn und das "Goldene Kalb"

Der Tanz um den Gewinn von Bernd Senf In marktwirtschaftlich-kapitalistischen Systemen ist der Gewinn die wesentliche Orientierungsgröße, an der sich das Wirtschaften privater Unternehmen ausrichtet. Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Systeme und im Zuge der Globalisierung gilt dieses Prinzip mittlerweile weltweit. Der Gewinn bietet einen Anreiz, weil die Unternehmen über ihn (nach Steuerabzug) verfügen können, zum Beispiel für Investitionen. Ihm kommt erhebliche Bedeutung zu im Verhältnis einzelner Unternehmen zu deren Konkurrenz – an den Bezugs- und Absatzmärkten ebenso wie an den Kreditmärkten und Aktienbörsen. Verluste bewirken dem gegenüber  einen Druck auf die Unternehmen, ihre Kosten zu senken bzw. ihre Erlöse zu erhöhen, um wieder Gewinn zu erwirtschaften – andernfalls droht ihr Zusammenbruch. Es erscheint wie eine Selbstverständlichkeit: „Gewinne sind gut, Verluste sind schlecht“, oder: „Gewinn-Unternehmen sind gesund, Verlust-Unternehmen sind krank“. Wenn alles Wirtschaften auf die Erzielung möglichst hoher Gewinne (und die Vermeidung von Verlusten) ausgerichtet ist und Gewinn oder Verlust über Leben oder Tod von Unternehmen entscheiden, dann sollten diese einzelwirtschaftlichen Größen auch eine hohe Aussagekraft in Bezug auf gesamtwirtschaftliche, soziale und ökologische Konsequenzen des Wirtschaftens haben. Merkwürdigerweise wird aber die Frage nach der Aussagekraft von Gewinnen kaum gestellt, weder in den Schulen und Universitäten, nicht einmal in den Wirtschaftswissenschaften, noch in der Politik oder in den Medien. Statt dessen tanzen große Teile der Gesellschaft besinnungslos um diesen von Menschen geschaffenen Gott wie um das Goldene Kalb im Alten Testament (2. Mose 32, 1 - 6). An die Stelle von Besinnungslosigkeit sollte eine grundlegende Besinnung der Ökonomie treten: die Frage nach dem Sinn des Wirtschaftens und seiner wesentlichen Grundlagen und Grundbegriffe. Was also drückt sich eigentlich in den Gewinnen aus? Eine Aufklärung darüber erfordert Einblicke von der Oberfläche in die Tiefe, eine Art „Tiefenökonomie“: die Auflösung der einzelnen Bestimmungsgründe des Gewinns und die Aufdeckung dessen, was sich in ihnen verbirgt. Gewinne ergeben sich rein rechnerisch aus der Differenz von Erlösen (= Menge mal Preis der Produkte) minus Kosten (= Menge mal Preis der Einsatzfaktoren): Gewinn = Erlös minus Kosten Wenn man den Gewinn zunächst von der Kostenseite her aufrollt, ergeben sich im wesentlichen die Kosten für vier Einsatzfaktoren: Maschinen, Material, Arbeitskraft, Geld. In den Maschinenkosten sind die so genannten  „kalkulatorischen Abschreibungen“  enthalten – ein sehr sinnvolles Prinzip (nicht zu verwechseln mit den „steuerlichen Abschreibungen“, die der Gewinnverschleierung und der Steuerersparnis gegenüber dem Finanzamt dienen können): Der Abnutzung der Maschinen und den notwendigen Ersatzinvestitionen zur Bestandserhaltung des Produktionsapparats wird Rechnung getragen. Ganz anders bei den Materialkosten: Am Beispiel einer Möbelfabrik lässt sich verdeutlichen, dass zwar Sorge und Rechnung getragen wird für den Ersatz der Holzbretter aus dem Sägewerk, nicht aber für den Ersatz der abgeholzten Wälder am Anfang der Produktionskette – an der Nahstelle zwischen menschlicher Produktion und Natur. Bis heute wird in weiten Teilen der Welt ohne Rücksicht auf die Bestandserhaltung der Natur Raubbau betrieben (und dies nicht nur in der Holzwirtschaft), ohne dass die so verursachten Verluste an den Beständen der Natur in die einzelwirtschaftliche Kosten- und Gewinnermittlung eingehen. Was als Gewinn erscheint, sind zum Teil nur Schein-Gewinne, sind unterschlagene Verluste – eine gigantische Bilanzfälschung seit etwa zweihundert Jahren bürgerlichen Eigentumsbegriffs im Kapitalismus (erstmals gesetzlich verankert im Code Napoleon, dem ersten Bürgerlichen Gesetzbuch). Dadurch wird Raubbau an der Natur nicht nur legalisiert, sondern mit höheren Gewinnen honoriert – sofern es keine ökologischen Errungenschaften gibt, die dieser in der „freien Marktwirtschaft“ angelegten Tendenz Schranken setzen. Bei den Arbeitskosten sieht es ähnlich dramatisch aus: In Ländern, in denen es keine sozialen Errungenschaften gibt (wie Sozialversicherungen oder Tarifrecht), bilden sich die Löhne durch das „freie Spiel der Kräfte von Angebot und Nachfrage“ an den Arbeitsmärkten – und werden von der herrschenden (neoklassischen) Wirtschaftstheorie bzw. vom Neoliberalismus „Gleichgewichtslöhne“ genannt. Unter bestimmten Bedingungen (zum Beispiel der Überflutung der Arbeitsmärkte mit materiell entwurzelten und Arbeit suchenden Menschen) können die Löhne allerdings zu Hungerlöhnen werden – wie im Frühkapitalismus und heute in der Zweiten und Dritten Welt. Die einzelwirtschaftlichen Arbeitskosten tragen also in keiner Weise hinreichend Sorge und Rechnung für die Bestandserhaltung des Einsatzfaktors Arbeitskraft bzw. für die materielle Existenzsicherung der dahinter stehenden Menschen. Die schrankenlose Gewinnorientierung sorgt zwar für die Bestandserhaltung des toten Produktionsapparats, nicht aber der lebenden Einsatzfaktoren Natur und Mensch. Deren Regeneration bzw. Reproduktion wird in der einzelwirtschaftlichen Kosten- und Gewinnermittlung“ grundsätzlich missachtet. Die eigentümliche (Un-)Ordnung der „freien Marktwirtschaft“ gewährt den Eigentümern die Freiheit zum ökologischen und sozialen Raubbau zwecks Vermehrung ihres Eigentums. Sie besitzen zwar Eigentumsrechte und werden darin vom Staat geschützt, sind aber von einer sozialen und ökologischen Sorgfaltspflicht, die es in anderen Gesellschaften gab (und zum Teil noch gibt) weitestgehend entbunden. Die grundsätzliche Lebensfeindlichkeit der kapitalistischen Ökonomie liegt noch dramatischer  und besonders tief verborgen im Zins, der als Kreditzins in die einzelwirtschaftlichen Geld- bzw. Finanzierungskosten einfließt. Durch ihn wird das eingesetzte Geldkapital nicht nur in seinem Bestand erhalten, sondern sogar vermehrt, und dies noch – durch Zinseszins – in exponentiell wachsendem Maße. In der Natur und im Menschen ist exponentielles Wachstum auf Dauer immer destruktiv – zum Beispiel das Wachstum des Tumors bei Krebs. Gesamtwirtschaftlich wirkt der Zins wie der Krebs des sozialen Organismus. Indem er (als leistungsloses Einkommen) die Geldvermögen exponentiell wachsen lässt, müssen spiegelbildlich dazu die Schulden (und damit auch die jährlich auf zu bringenden Zinslasten) an anderer Stelle des Gesamtsystems exponentiell anwachsen – womit auf Dauer kein reales Wachstum des Sozialprodukts Schritt halten kann. Die Folge davon ist, dass die Zinslasten einen immer größeren Teil des Sozialprodukts auffressen und unter dem Druck der Gläubiger immer mehr Schuldner (einschließlich dem Staat) in den Zusammenbruch getrieben werden – bis der soziale Organismus der Gesellschaft unter wachsenden sozialen Spannungen in Gewalt auseinander bricht.




Wie Kritik am Kapitalismus als Antisemitismus...

Jede Kritik am internationalen Finanzkapital wird als antiamerikanisch und damit auch als antisemitisch diffamiert. Voriges Jahr fand in Berlin eine Konferenz statt, die sich mit dem Kampf gegen den Antisemitismus beschäftigen sollte. Die amerikanische Außenministerin hat den Kurs damals vorgegeben, der jetzt gefahren wird:

Jegliche Kritik am Finanzkapital ist antisemitisch.

Eine sehr bösartige Sache. Denn der Kampf gegen Rassismus jeglicher Art – dazu gehört auch der Antijudaismus – wird damit mit den Interessen von international tätigen finanzstarken Gruppen und internationalen Konzernen vermischt.

So geht es weiter im Blätterwald und so tönt es aus dem Mäuler der Politiker, die von den Geldern ihrer Herrn und Meister dicke Konten angesammelt haben. Man haut mit den Knüppel des Antisemitismus um sich und hofft, dass damit jegliche Kritik an den Machenschaften mit totgeschlagen werden.
Dass diese Art von Machenschaften von eben jenen Politikern auch noch unterstützt werden, ist kaum bekannt. Die berühmt-berüchtigte Steuerreform hat nicht nur die Reichen und Superreichen noch reicher gemacht, sondern ihre Geschäfte auch noch gefördert. Denn Firmenverkäufe sind seitdem steuerfrei.[1]



Die Saugerinsekten

Die Plünderer sind da (Quelle: http://www.kommunisten-online.de/inhalt.htm )




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