|
|
 |
 |
 |
 |
|
Mafia Made in Germanistan | Hexenjagd...
|
Computer, Internet..Kriminalität nimmt zu
|
Kriminalität nimmt dramatisch zu
|
Verschmutzte Tastatur an Automaten kann Trick sein
Beim Gebrauch der Kreditkarte ist Vorsicht angebracht Verbraucherschützer warnen vor der Manipulation von Geldautomaten. Eine öl- oder puderverschmierte Tastatur etwa diene oftmals dem Ausspähen der Geheimzahl, erklärte die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig. Auch eine Folie über der Tastatur oder vorgebaute Kartenschlitze seien Manipulationsmöglichkeiten, mit denen Betrüger an die PIN-Nummer kommen könnten.
Kartenkriminalität "alarmierend" gestiegen Den Anstieg der Kartenkriminalität, der im Vergleich zum Vorjahr laut Bundesinnenministerium bei 60 Prozent gelegen habe, nannte Andrea Hoffmann von der sächsischen Verbraucherzentrale "alarmierend". Die Kreditwirtschaft sei gefragt, die beliebten Zahlungsmittel EC- und Kreditkarte sicherer zu machen.
Verbraucherschützer zweifeln an EC-Karte
Auf deutsche Banken rollt eine Welle von Musterprozessen zu. Verbraucherschützer wollen vor Gericht prüfen lassen, ob die Sicherheitssysteme von Kredit- oder EC-Karten so sicher sind, wie die Institue behaupten. Verbraucherschützer verklagen Banken Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (NRW) verklagt in einer Reihe von Musterprozessen vier Banken und ein Kreditkartenunternehmen auf insgesamt 85.000 Euro Schadenersatz. Um diesen Betrag sollen Kunden der Deutschen Bank, der Postbank, der Citibank, der Stadtsparkasse Düsseldorf und dem Kreditkarten-Unternehmen Eurocard gebracht worden sein. Mit deren gestohlenen oder verloren gegangenen Karten soll unbefugt Geld abgehoben worden sein.
Persönliche Geheimzahl im Visier Die Musterprozesse, in deren Zentrum die Sicherheitssysteme - insbesondere die persönliche Geheimzahl - stehen, wollen die Verbraucherschützer bis vor den Bundesgerichtshof tragen. Der Finanzjurist der Verbraucherzentrale NRW, Hartmut Strube, fordert: "Die Banken müssen endlich minutiös ihr gesamtes PIN-Sicherungssystem offen legen und zeigen, ob es wirklich so sicher ist, wie immer behauptet wird."
Geld vom Konto - auch ohne Geheimzahl Nach Ansicht der Verbraucherschützer kann man auch mit der Karte allein - also ohne Geheimzahl - an das Geld kommen. Diebe nutzen dazu das im Einzelhandel weit verbreitete elektronische Lastschriftverfahren. Bei diesem legen die Gauner nur die gestohlene Karte vor und unterschreiben mit einer falschen Unterschrift den Kassenbeleg.
Bankdaten-Missbrauch nimmt massiv zu
Eine neue US-Studie sorgt für Aufsehen: Der Missbrauch von Bankdaten nimmt massiv zu. Allein in den USA ergab sich in den vergangenen zwölf Monaten ein Schaden von 2,4 Milliarden US-Dollar. Als Grund nennen die Marktforscher der Gartner Group das so genannte "Phishing" - das gezielte Vortäuschen zum Beispiel einer echten Bank-Website, um Geheimnummern zu fischen.
Abzocke mit falschen Bank-Mails Zwischen Mai 2003 und Mai 2004 haben 57 Millionen US-Bürger mindestens eine Phishing-E-Mail erhalten. Die gefälschten Mails geben etwa vor, dass die Konto-Informationen bei der Bank geändert werden müssten, leiten dann auf eine - ebenfalls gefälschte - Bank-Website um, wo der arglose Nutzer schließlich seine Passwörter und Konto-Informationen eingibt.
Spyware verbreitet sich dramatisch schnell Auch das Aufzeichnen von Tastendrücken durch Spyware-Programme nehme massiv zu, berichten die Forscher. Auf diese Weise werden Passwörter ausgespäht. Das einzige, was noch häufiger vorkommt als Spyware-Tools und Phishing sei der tatsächliche Diebstahl von Kreditkarten, berichtet die Gartner Group. Trojaner ermöglichen die Fernsteuerung des PC Gefährlicher als die Spyware-Schnüffler im Browser sind Trojaner. Diese werden meist per eMail oder Filesharing-Software verschickt. Sobald ein Trojaner einmal aktiviert wurde, öffnet er eine Hintertür im System, über den ein Hacker jederzeit den PC fernsteuern und kontrollieren kann. Beispielsweise können auf diese Weise unbefugt Daten gelesen, geändert oder gelöscht werden.
Kontodaten einfach geklaut Nicht nur der Internet Explorer gibt persönliche Daten des Nutzers preis. Wer mit Outlook Express arbeitet und seine elektronische Post mit dem Programm erledigt, kann leicht zum Opfer von Datenklau werden. So sind eMails, Mail-Kontodaten und Kontakte ungesichert und unverschlüsselt auf der Platte gespeichert. Bereits mit ein paar Klicks kann jeder Unbefugte die Daten kopieren und auf seinem eigenen Rechner in Ruhe anschauen. Wer sein Passwort für das Postfach gespeichert hat, öffnet Tür und Tor für späteren Datenklau.
|
|