Absurdistan Germanistan
Ausverkauf in Germanistan
Das Ende der Arbeit
Brennpunkt
Dekadenz und Verfall
Narzißtische Gesellschaft
Textcontainer-Ge-
Wissenschaft
Globalisierung + Machtwirtschaft
Machenschaften
Wahnsinn
Big Brother-Orwell 2008
Dokumenten Container-Gem
Wacht auf Verdummte dieser Erde
Widerstand-Boykott
WebLog - Intern: Politik, Gesellschaft etc.
Alternativen
Attac
Gegenwehr
Kurznotizen

Wachstum schafft keine Arbeitsplätze | Entrückte Kasten "Elite" der "Deutschland AG"  

Die Macht der Ober- und Hintertanen

Die Macht der Ober- und Hintertanen

Der Wahrheit ins Auge sehen

Chomsky bringt es auf den Punkt: Wer sich mit dem Neoliberalismus auseinander setzt, muss das politische System der USA betrachten - und er entdeckt hinter der schnieken Fassade der westlichen Supermacht einen grossen Misthaufen. Schon die Verfassung der USA wurde einst von den Besitzenden geschaffen zum Zweck, sich vor den Nichtbesitzenden zu schützen. Und das ist heute noch so: Indem die USA ihre eigene Wirtschaft durch hohe Marktbarrieren vor ausländischen Produkten abschotten, aber andere Nationen zwingen, bedingungslos ihre Märkte zu öffnen. Und indem sie demokratische Staaten durch Zersetzung und Terror destabilisieren, damit der Kapitalstrom heimischer Investoren weiter fliesst. Benutzt Chomsky das Vokabular der Neoliberalisten, schlägt sein Ton schnell um in stählernen Sarkasmus. Doch auch die analytischen Sequenzen sind faszinierend, denn sie bringen scheinbar feste Gewissheiten augenblicklich ins Wanken - vor allem wenn der Autor aus geheimen Quellen und Protokollen zitiert. Von Nachteil ist nur, dass seine Gedanken recht unstrukturiert über die Seiten streunen; durch die wüste Gliederung wird der gute Ansatz ziemlich hintertrieben. Dennoch lohnt die Lektüre gerade für erklärte US-Sympathisanten, meinen wir - denn der "gute Hegemon" in Übersee hat mehr Leichen im Keller, als viele ahnen.

Dieses Buch zeigt auf, wie die Vereinigten Staaten schon vor langer Zeit von einer kleinen neoliberal-kapitalistischen Elite gehighjackt wurden. Diese sieht im Rest der Welt eine einzige große Ressource, die nutzbar gemacht werden muß. Dabei stellt sie die Regeln auf, an die sie sich selber nicht halten muß. Öffentliche Institutionen wie die UN oder die WTO sind seit langem zu Instrumenten zur Durchsetzung der eigenen Interessen verkommen und lassen der übrigen Welt keine Möglichkeit einen alternativen Weg einzuschlagen.


USA-Heute Quelle: www.Kaiserkurier.de

Datenschutzerklärung Webseiten-Index Sitemap Rechtshinweise Kontakt Impressum