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Der Arzt in Dir selbst - Teil 2 -

Der Arzt in Dir selbst - Teil 2 -

Ein klassisches Beispiel von Selbstheilung ist auch der bekannte Autor FRANZ KONZ. Er schreibt: "Ich habe mich von meinem schweren Krebsleiden ohne Medikamente, ohne Ärzte und ohne Operation mit Hilfe der Grundsätze dieses Buches [URMEDIZIN] vor Jahren selbst völlig gesund gemacht und bin heute im Alter dank der Urmedizin noch topfit. Und frei von allen Beschwerden oder Altersleiden. [* - siehe Anm. a.Schluß]. Er entließ sich aus dem Krankenhaus (er mußte unterschreiben, daß er auf eigene Gefahr entlassen wird) einfach selber und nahm seine Behandlung selber in die Hand. Er entwickelte damit "Mut zur eigenen Heilung."

Die 9jährige Marsha Shenk war durch die Folgen einer Kinderlähmung an eine eiserne Lunge gefesselt. Eines Tages hörte sie, wie die Ärzte ihren Eltern mitteilten, das Kind würde nicht mehr lange leben. (Wo bei mich schon immer die Arroganz vieler Ärzte aufregt, sich oft so leichtfertig, als Herren über Tod und Leben aufzuspielen, als seien sie der Herrgott selbst.) Anstatt sich aber aufzugeben, stellte Marsha sich vor, wie sie in einem Zeltlager wieder gesund im Sonnenschein umhertollen würde. Allmählich kräftigte sich ihr Körper tatsächlich, und das lebenshungrige Ich, das sie sich so lebhaft vorgestellt hatte, wurde Wirklichkeit.

Solche Fälle, von denen es Tausende gibt, scheinen darauf hinzuweisen, daß die Gedanken und Gefühle eines kranken Menschen eine wichtige, vielleicht sogar eine entscheidende Rolle bei der Reaktion des Körpers auf die Krankheit spielen können.

Der Nachweis, daß Heilung eine Gemeinschaftsarbeit von Leib und Seele ist, könnte und muß zu neuen Behandlungsweisen und einer grundlegend veränderten Medizin führen. [23, 45, 46]


Geistige Kräfte Das Unterbewußtsein ist eine total unterschätzte Dimension und ein geistiges, enormes Potential.

Heilung durch geistige Kräfte

Erwartungen des Patienten beeinflussen den Heilungsprozeß:
Bereits im Altertum vermuteten Ärzte, daß der seelische Zustand eines Menschen etwas mit seiner Krankheitsanfälligkeit zu tun haben müsse. Schon im 2. Jh. v. Chr. beispielsweise bemerkte der griechische Arzt Galen, daß "melancholische" Frauen - man nennt sie heute passiv oder depressiv - offenbar eher an Brustkrebs erkrankten als andere. Inzwischen sind solche Vermutungen statistisch belegt. So erschien kürzlich eine britische Studie über Brustkrebs-Patientinnen, die Galens Beobachtung im Prinzip bestätigte. Die über zehn Jahre umfassende Studie erbrachte folgendes Ergebnis: Die Frauen, die nach der Behandlung krebsfrei blieben, waren ihrer Krankheit in der Regel kämpferisch entgegengetreten. Diejenigen dagegen, die die Diagnose stoisch, resignativ oder hilflos akzeptierten, erlitten eher einen Rückfall oder starben während der ersten Konfrontation mit der Krebserkrankung.

Man weiß außerdem seit langem, daß die Erwartungen des Patienten den Heilungsprozeß beeinflussen können. Eine der offenkundigsten Verknüpfungen zwischen Leib und Seele in der Medizin ist die sogenannte Placebo-Reaktion


Geistige Kräfte Das Unterbewußtsein ist eine total unterschätzte Dimension und ein geistiges, enormes Potential.

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