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Heilung und Psychoneuroimmunologie

Psychoneuroimmunologie

Psychoneuroimmunologie unter einem anderen Gesichtspunkt:
Eines der größten Rätsel für die Forscher ist, warum ein Kleiner Prozentsatz von HIV-infizierten Personen niemals AIDS entwickelt, selbst wenn - wie die Lebensgeschichten der Betreffenden zeigen - mehr als 14 Jahre seit dem ersten Kontakt mit dem "Virus" vergangen sind. Inzwischen hat man mindestens 70 solcher Fälle dokumentiert. Das Immunsystem dieser Menschen muß offenbar irgendwie anders auf die Krankheit reagieren. Doch bei vielen dieser Patienten scheint ein anderer Faktor im Spiel zu sein: eine positive geistige Grundhaltung.

Michael Leonard, einem Floristen aus Los Angeles, wurde 1985 die Diagnose AIDS-related complex gestellt. Acht Jahre später stand er immer noch jeden Morgen um 5 Uhr auf, meditierte und brachte einen vollen Arbeitstag hinter sich. Danach ging er Bowling spielen oder mit Freunden ins Kino.
Gefragt, weshalb es ihm so gut ginge, antwortet Leonard: "Die Medikamente sind nicht der Grund, denn ich habe seit 7 Jahren keine mehr genommen. (*)
Auch die Ärzte sind nicht der Grund, denn ich habe sie nicht ermächtigt, mein Leben zu bestimmen....
Es ist wohl, weil ich keine Zeit zum Sterben habe. Sterben macht zuviel Arbeit."

Ron Webeck aus St. Petersburg, Florida, der ebenfalls 1985 von seinem Leiden erfuhr, scheint ein weiterer HIV-Infizierter zu sein, dessen positive Einstellung ihn länger als erwartet am Leben hält. "Ich entschloß mich eines Tages einfach, nicht zu sterben" , sagte er einmal. Um sich selbst zu heilen, steckte sich Webeck, der damals an einer sekundären Virusinfektion schwer erkrankt war, eine Reihe einfacher Ziele wie aufstehen, durch das Zimmer zu laufen und um den Häuserblock herum zu gehen. Er genas. Webeck: "Was mich am Leben hält, ist das Gefühl, daß ich andere Leute nicht im Stich lassen kann. Je mehr Menschen ich helfe, um so besser geht es mir." Fälle wie diese haben Mediziner veranlaßt, sich näher mit der Beziehung zwischen Psyche und Immunität zu beschäftigen. Was sie dabei gelernt haben, revolutioniert die Definition des Begriffs Krankheit sowie die Art und Weise, wie man Gesundheit erhält und Krankheit bekämpft. Wobei man aber einschränken muß, nur ein kleiner Teil der Mediziner, sieht wirklich die Dimension die sich hier abzeichnet, eine große Mehrheit verdrängt dieses Thema lieber und negiert solche Fälle von Heilung oder Genesung. Wenn es ihnen in den Kram paßt, operieren sie auch gerne begrifflich mit dem Placeboeffekt oder tun vieles als "Einbildung" ab. [23]




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