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Mentalpsychologie

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Mentalpsychologie Kladde

Mittwoch, 8. August 2007 - 19:27 Uhr
Schon Babys können sich in Gedanken anderer hineinversetzen

Bereits im Alter von 13 Monaten können Kinder sich ansatzweise in andere hineinversetzen. Zumindest werden sie stutzig, wenn sich jemand nicht so verhält, wie es aufgrund der zur Verfügung stehenden Informationen zu erwarten wäre. Das schließen italienische und französische Forscher aus Versuchen mit 56 Kleinkindern, denen sie verschiedene Trickfilme zeigten.

Die Forscher zeigten den Kleinkindern Trickfilme, bei denen eine Raupe nach Essen suchte. Beim ersten Experiment konnte das Tier zwischen einem Stück Käse und einem Apfel wählen und bevorzugte stets den Käse. Als die Raupe in einer anderen Videosequenz jedoch zum Apfel wanderte, schauten die Kinder deutlich länger hin. Die Forscher interpretierten das als ein Zeichen von Verwirrung.

Im zweiten Experiment erschien zunächst eine Hand, die den Käse hinter einem von zwei hohen Schirmen versteckte. Auch die Raupe wusste also, wo sich der Leckerbissen befand. Wanderte sie trotzdem hinter den anderen Schirm, waren die Kinder entsprechend verdutzt: Sie verfolgten die Szene deutlich länger als Sequenzen, bei denen das Tier - wie zu erwarten - direkt zum Käse lief. Demnach waren die beobachteten Kinder in der Lage, der Raupe Denkvermögen zuzuschreiben und ihre Vorstellungen im eigenen Gehirn abzubilden.

Wie der Mensch diese Fähigkeit entwickelt, ist bislang nicht geklärt. So vermuten manche Wissenschaftler, die dazu benötigten Mechanismen seien angeboren. Andere gehen hingegen davon aus, dass Kinder diese Fähigkeit erst mit drei oder vier Jahren erwerben. Unumstritten ist lediglich ihre Bedeutung: Die Möglichkeit, das Verhalten anderer vorherzusehen, ist eine Voraussetzung, um seine Mitmenschen verstehen und sich mit ihnen verständigen zu können. (ddp)
(Contentmeldungen von Mentalpsychologie-Netz - MP-N)

Dienstag, 7. August 2007 - 03:36 Uhr
Über eine Trennung hinwegkommen

Die Trennung von einem Partner bewegt einen meist sehr. Oft hat man mit Empfindungen wie Trauer, Wut oder Eifersucht zu kämpfen. "Dabei geht es häufig weniger um den anderen, sondern um das eigene Gefühl des Alleinseins", sagt Alexandra Hipfner-Sonntag, Diplom-Psychologin in Freiburg. Denn viele Menschen würden entdecken, dass sie ihren Selbstwert vom ehemaligen Partner abhängig gemacht hätten.

"Das Verarbeiten der alten Beziehung bedeutet dann, dass man seinen Wert wieder aus sich selbst schöpfen lernt", sagt Hipfner-Sonntag. Dazu gehöre zum Beispiel, dass man in einer heftigen Trennungskrise trotz Sinnlosigkeits- oder Trauergefühlen gut für sich sorgt. Man sollte etwa für sich selbst kochen, sich normal anziehen und möglichst gesund leben.
Außerdem sei es gut, rasch wieder seinen Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen. "Viele Menschen sind immer nur als Paar zum Tanzen oder ins Kino gegangen", erläutert die Psychologin. Solche und andere Unternehmungen würden aber auch Spaß machen, wenn man sie allein oder mit Freunden mache.
Auf diesem Weg lasse sich erfahren, dass man sein Leben auch ohne Partner bewältigen kann. Dann wolle man in einer Paarbeziehung leben, müsse aber nicht. "An diesem Punkt ist man nach einer Trennung auch wieder reif für eine neue Partnerschaft", sagt Hipfner-Sonntag. (ddp) Contentmeldungen von MP-N)

Montag, 6. August 2007 - 01:51 Uhr
Bald geht es los

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