Philosophie ohne Verrenkungen
Lebensphilosophie
Die Weisheit wächst wie ein Baum
CafeProcope
Reflexionen
Fernöstliche Philosophie

Was ist Glück überhaupt? | Die persönliche Glücksformel finden  

Das kleine Glück des Alltags

Das kleine Glück des Alltags

Der Drang nach Reichtum lohnt mitnichten, das Glück verweht oft wie der Wind, Zufriedenheit kommt durch Verzichten, auf Dinge, die nicht nötig sind.

Das Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern.
Welch ein Glück, daß es die einfachsten Dinge noch gibt, immer noch Felder, rauschende Bäume und den Mond am Himmel. Nur hat die Mehrheit der heutigen Menschen, keinen "Blick" mehr dafür und keinen Sinn mehr für "Die Ästhetik des einfachen Alltags." Der Sinn über die Wesentlichkeit des "Tuns" ist verschüttet. Das Wissen vom leichten Glück der einfachen Dinge ist verloren gegangen.

Genauso ist heutzutage die Kunst des Müßiggangs verloren gegangen, obwohl sie in Europa noch nie Hochkonjunktur hatte.
Hermann Hesse:
"Hinter der Zivilisation her ist die Erde voll von Schlackenbergen und Abfallhaufen, die nützlichen Erfindungen haben nicht nur hübsche Weltaustellungen und elegante Automobilsalons zur Folge, sondern es folgen ihnen auch Heere von Bergwerkarbeitern mit blassen Gesichtern und elenden Löhnen ... und daß die Menschheit Dampfmaschinen und Turbinen hat, dafür zahlt sie mit unendlichen Zerstörungen im Bild der Erde und im Bilde des Menschen ... während dagegen dafür, daß der Mensch die Violine erfunden, und dafür, daß jemand die Arien im Figaro geschrieben hat, keinerlei Preis bezahlt werden muß. Mozart und Mörike haben der Welt nicht viel gekostet, sie waren wohlfeil wie der Sonnenschein, jeder Angestellte in einem technischen Büro kommt teurer." [81]

Die Gefahr, die schlichten, bescheidenen, stillen Werte zu vernachlässigen, ist in unserer lauten, hektischen Zeit sehr groß. Genauso wie die Medien, neigen auch wir dazu, unsere Konzentration nur auf die großen, außergewöhnlichen Ereignisse des Lebens zu richten, vor denen die kleinen Dinge des Alltags verblassen. Aber gerade die naheliegenden, einfachen Dinge sind es, die mehr zu unserem Glück beitragen als die starken Sensationen. [48, 81, 82]


Datenschutzerklärung Webseiten-Index Sitemap Rechtshinweise Kontakt Impressum