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Angst- + Angstkrankheiten | Neues Mittel soll Angst bekämpfen,
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Angst: Krankheitssymptome verstehen
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Körperlicher Ausdruck von Angst
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Krankheitssymptome als körperlichen Ausdruck von Angst verstehen: die Umgangssprache zeigt, wie massiv sich Angst in körperlichen Symptomen äußern kann („Er zittert vor Angst„ „Vor Angst bricht ihr der Schweiß aus.„ „Die Angst raubt ihm den Schlaf„ „Vor Schreck rutschte ihm das Herz in die Hose„ „Ihm wurde schwindelig und übel vor Angst„ „Vor Angst bekam sie weiche Knie, war sie wie gelähmt, blieb ihr die Luft weg, bekam sie Beklemmungen„ „Er hatte Schiß„ „Ihr sitzt die Angst im Nacken„ „Vor Angst versagte ihr die Stimme„). Wer diese Zusammenhänge nicht wahrhaben will, und sich wegen „Nervosität„, „unklarer Schweißausbrüche„, „Schlafstörungen„, „Herzbeschwerden„, „Schwindel„, „Gliederschwäche„ („allgemeiner Kraftlosigkeit und Erschöpfung„), Kopfschmerzen bzw. Nackenverspannungen, Sprechproblemen, Luftnot oder Durchfall behandeln läßt, setzt an der Folge und nicht an der Ursache an. Gleichzeitig beginnt möglicherweise eine lange und unerfreuliche Krankheitskarriere. Lassen Sie sich daher einmal von ihrem Hausarzt gründlich untersuchen. Wenn er ihnen „beste körperliche Gesundheit„ bescheinigt, sollten Sie akzeptieren, daß Sie vor allem unter Angst leiden. Interpretieren Sie Ihre körperlichen Symptome dann als Angstsignale. In aller Regel beruhen sie auf einem vorübergehenden Anstieg der „Streßhormone„ (Adrenalin) im Blut. Versteifen Sie sich nicht darauf, nur die Symptome zu beseitigen. Das macht wenig Sinn. Schließlich kann man einen Brand ja auch nicht dadurch löschen, daß man lediglich die Alarmsirene ausstellt.
Es gibt eine ganze Reihe von Symptomen, die einzeln oder in Kombination auftreten können. Dazu gehören Herzrasen, Schwindel , Schwitzen, Zittern, weiche Knie, Atemnot, Erstickungs- oder Würgegefühle. Auch Kribbeln, Seh- und Wahrnehmungsstörungen oder Magen-Darm-Beschwerden können auf Angst zurückzuführen sein.
Körperliche Reaktionsabläufe bei Panikattacken: Angst, Aufregung und Streß bewirken bestimmte biologisch sinnvolle vegetative Reaktionen, im negativen Fall bestimmte belastende Fehlregulationen. Jede unnötige Adrenalinausschüttung führt zu psychovegetativen Beschwerden. Alles, was zu einem drastischen Anstieg des Adrenalinspiegels im Blut führt, kann eine Panikattacke auslösen. Die Alarmierung des Körpers kann dabei durch körperliche und / oder seelische Stressoren bewirkt werden. Panikattacken können auch nach einer starken körperlichen oder seelischen Belastung auftreten.
[Mehr Informationen / Quellen/ Beratungen/Selbsthilfen u.a.] http://www.Angst-Auskunft.de weitere Informationen + Literaturverzeichnisse siehe im Link- und Literaturverzeichnis: Literatur + Links
siehe auch: Wege aus der Angst Angst: Teufelskreis bewußt machen (Positiv denken)
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Spezifische Symptome von Angststörungen:
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Hypervigilanz (Überwachheit)
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Gespanntheit
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Panik
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vorweggenommene Gefahr
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phobische Vermeidung
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Zweifel, Unsicherheit
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Leistungsversagen
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Angst zulassen: ...
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Angst zulassen und trotzdem handeln (= Hilflosigkeit überwinden): Lassen Sie Angst und Panik zu. Bekämpfen Sie diese nicht, sondern lassen Sie die Angst sich austoben (wie ein trotziges Kind). Nutzen Sie Ihre Energien lieber dazu, dennoch zu handeln, indem Sie sich auf die Angst erregende Situation immer wieder bewußt und gewollt einlassen. Überzeugen Sie sich so davon, daß die von Ihnen möglicherweise phantasierten Katastrophen nicht eintreten, sondern daß vielmehr das Gegenteil der Fall ist: Von Mal zu Mal schrumpft die Angst, während Ihr Selbstvertrauen wächst.
Sich Ängsten auszusetzen: Angst kann man sich nicht ausreden, ihr muß standgehalten werden. Im Endeffekt bereitet es weniger Schrecken, Ängste zu überwinden, als sie auf Dauer mit sich herumzuschleppen und so dauernd unter dem Gefühl der Hilflosigkeit zu leiden. Wer sich seinen Ängsten stellt, spürt anschließend erneut seine Energie und wird im Handeln und Entscheiden zunehmend freier. Jedesmal wenn man sich erfolgreich auf ein Risiko einläßt, erweitert sich der eigene Handlungsspielraum. Wer dagegen aus ängstigenden Situation flieht, wird beim nächsten Mal nur noch größere Angst haben. Ausweichen beendet die Angst zwar sofort, nur erfährt man dabei nicht, wie wenig gefährlich die Situation in Wirklichkeit ist. Nicht zuletzt nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, daß sich die Angst auf immer größere Bereiche ausdehnt.
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Weitere Informationen:
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[Mehr Informationen / Quellen/ Beratungen/Selbsthilfen u.a.] http://www.Angst-Auskunft.de weitere Informationen + Literaturverzeichnisse siehe im Link- und Literaturverzeichnis: Literatur + Links
siehe auch: Wege aus der Angst Angst: Teufelskreis bewußt machen (Positiv denken)
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