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Psychoneuroimmunologie
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Eine neue Wissenschaft:Psychoneuroimmunologie
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Eine neue Wissenschaft revolutioniert unser medizinisches Weltbild:
In den vergangenen Jahren hat die neurobiologische Forschung zu einer rapiden Vermehrung unseres Wissens über Organisation und Funktion des Gehirns geführt. Ein besonders überraschendes* Ergebnis ist der Nachweis der engen Verknüpfung unseres Gehirns mit dem Immunsystems und den Körperdrüsen durch Nervenfasern und Hormone. Hierdurch eröffnet sich die Möglichkeit, den Einfluß seelischer Prozesse auf verschiedene Körperfunktionen mit wissenschaftlichen Methoden zu untersuchen. Jeder weiß von sich selbst, daß in Zeiten großer seelischer Anspannung die Krankheitsanfälligkeit größer wird, während sich umgekehrt körperliche Erkrankungen, wie eine Infektion, auf unser psychisches Befinden negativ auswirken. Alles was wir fühlen und denken, jede bewußte oder unbewußte Veränderung unseres Verhaltens ist das Ergebnis komplexer Vorgänge zwischen Nervenzellen unseres Gehirns. Gleichermaßen wirken psychotherapeutische Verfahren oder Gespräche an sich (Das Wort kann ein Schwert sein, aber auch zur Besserung und Heilung beitragen) - durch ihren Einfluß auf Gehirnzellen und deren Vernetzungen. Es ist allso ein Wechselspiel.
"Kummer macht krank" und "Lachen ist die beste Medizin" - diese Volksweisheiten erkannten schon seit Jahrhunderten, daß Emotionen irgendwie unsere Gesundheit beeinflussen können.
Streß, Trauer, Einsamkeit, Enttäuschungen, negative Emotionen, seelische Spannungszustände und depressive Verstimmungen schwächen die körpereigenen Abwehrkräfte; Freude, Zufriedenheit, seelische Ausgeglichenheit, Entspannung können sie stärken.
Dieses Geheimnis zu lüften, wenn es denn überhaupt möglich sein sollte, dürfte ein gutes Jahrhundert in Anspruch nehmen. Die Erforscher der ersten Stunde, aber auch noch heute, müssen sich noch immer gegen vehemente Widerstände der etablierten Wissenschaft und Teile der Schulmedizin durchsetzen. Genauso, wie nach wie vor die Psychosomatische Medizin einen schweren Stand bei den "Schulmedizinern" hat. Die Skepsis hält an, viele Psychoanalytiker befürchten eine Biologisierung ihres Faches. Neurologen und Psychiater befürchten eine Psychologisierung ihres Faches.
Lange Zeit glaubten sowohl Psychologen, Psychiater, Neurologen, Immunologen als auch Endokrinologen, sie würden sich mit einzelnen größtenteils unabhängigen Funktionskreisen des menschlichen Körpers beschäftigen. Die Idee, daß alle miteinander vernetzt sind, daß da ein reger und lebenswichtiger Informationsaustausch zwischen Gehirn und Immunsystem über Hormonsignale stattfindet, ist eine neue Erkenntnis. In meinen Augen aber schon längst überholt, weil auch die PNI zu kurz greift. Nicht nur Hormone transportieren Signale, sondern auch bioelektrische (bioenergetische) Signale spielen eine Rolle. Wir sind auch Lichtwesen (die Zellen sind "Lichtstrahler") und somit stehen verschiedene Kommunikationswege zur Verfügung. [20, 21, 22, 23]
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