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Der Baustoff für Erektionen | Orgasmen verlängern das Leben
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Sexualität anregen
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Algen - Zyklus III
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„Auf der Suche nach Stoffen, mit denen sich die Sexualität anregen läßt„ 1
Die Suche nach Substanzen, wie zum Beispiel aphrodisierenden Kräutern, mit denen sich die
Sexualität steigern läßt, ist wohl so alt wie die Menschheit. Einige der Stoffe, die sich in diesem Zusammenhang im Lauf der Jahrtausende einen Namen gemacht haben, helfen. Viele andere helfen nicht und gehören eher ins Reich der Fabeln: Auf den nächsten Seiten werden wir Ihnen einige der erfolgreichsten vorstellen.
In wissenschaftlichen Untersuchungen wurden in den letzten Jahren in diesem Feld einige Forstschritte gemacht. Einige der entscheidenden physiologischen Faktoren wurden ermittelt, die an der sexuellen Erregung beteiligt sind. Dadurch wurde die Suche nach solchen wirksamen Stoffen deutlich erleichtert.
Zwei Urologen haben zum Beispiel kürzlich die erstaunlichen Ergebnisse ihrer Forschungen veröffentlicht.
Die 15 Männer in ihrer Studie hatten einiges gemeinsam. Zum einen waren sie alle relativ jung - unter 65 Jahren - und relativ gesund. Keiner hatte Bluthochdruck oder nahm Mittel gegen Bluthochdruck. Sie rauchten nicht viel und ihre Blutgefäße waren in Ordnung.
Ihre wichtigste Gemeinsamkeit und der Grund, warum sie an der Studie teilnahmen: Ihre Unfähigkeit, eine Erektion zu haben.
Unter Anleitung der beiden Ärzte Dr. Zorgniotti und Dr. E. Lizza nahmen die Männer vier Wochen lang an einem Versuch teil: Sie führten ein Tagebuch, in dem sie vor allem ihr Sexualleben aufschrieben.
In den ersten beiden Wochen berichtete keiner etwas außergewöhnliches. In den beiden folgenden Wochen änderte sich dies jedoch.
Gegen Ende der vier Wochen berichteten sechs der Männer von deutlichen Verbesserungen in ihrer Sexualität. Vor allem waren ihre Erektionen jetzt härter und hielten länger an. Im Gegensatz zu früher waren sie jetzt zu einem normalen Geschlechtsverkehr fähig.
Alle merkten deutlich den Unterschied zwischen den ersten beiden Wochen und den letzten beiden. Keiner merkte irgendwelche negativen Nebenwirkungen.
Was war der Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Hälfte des Versuchs? In den ersten beiden Wochen enthielten die Medikamentenkapseln nur Zellulose und waren Plazebos. Erst in den beiden letzten Wochen wurden die Kapseln ohne Wissen der Männer mit L-Arginin gefüllt.
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Das Molekül des Jahres
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Neben diesem Versuch gab es noch andere, die sich mit der wichtigen Rolle beschäftigten, die Arginin für die Sexualität von Männern und Frauen spielt:
Das Interesse an Arginin hatte schon seit den 80er Jahren immer mehr zugenommen: Damals hatte sich herausgestellt, daß es die Freisetzung des menschlichen Wachstumshormons (HGH) aus der Hypophyse verstärken kann. Inzwischen hat sich HGH einen Namen gemacht, weil es viele Aspekte des Alterns aufhalten oder verzögern kann. Es steigert zum Beispiel die Muskelmasse, verringert die Einlagerung von Fett; stärkt die Knochen und macht die Haut wieder jugendlich dick und flexibel. Außerdem haben Wissenschaftler inzwischen entdeckt, daß Arginin das Immunsystem stärkt und die Heilung bei Patienten beschleunigt, die operiert werden.
Aber so richtig berühmt wurde Arginin erst Anfang der 90er Jahre. Damals wurde entdeckt, daß es der wichtigste Lieferant von Stickstoffatomen (chemisch mit N abgekürzt) ist. Der Körper bildet daraus in
Verbindung mit Sauerstoff (O) das einfache Gas Stickstoffoxid (NO). Inzwischen überschlagen sich die Ergebnisse der Stickstoffoxidforschung. NO ist wohl eines der wichtigsten Moleküle im menschlichen Körper.
1992 bezeichnete das „Science Magazine" NO als „das Molekül des Jahres". Es wurde als eines der wichtigsten Entdeckungen in der Neurobiologie gefeiert. Warum die ganze Aufregung? Bis vor kurzem kannten die meisten nur die dunkle Seite von NO. Vor 10 Jahren galt es lediglich als etwas, das giftig aus dem Autoauspuff und aus anderen Quellen stammt, das die Luft verschmutzt, am sauren Regen schuld ist und die Ozonschicht zerstört.
Während NO in hohen Konzentrationen in der Tat giftig ist (das gilt allerdings auch für viele andere ansonsten harmlose natürliche Stoffe), kommt es im menschlichen Körper nur in sehr geringen Konzentrationen vor und hat dort viele wichtige Aufgaben. Viele Studien haben in der Zwischenzeit bestätigt daß NO:
• bei der Kontrolle des Blutdrucks eine wichtige Rolle spielt • das Immunsystem stärkt • Krebszellen und Mikroorganismen tötet • die Muskelarbeit kontrolliert
Aber obwohl dies alles wichtige Aufgaben sind, waren Zorgniotti, Lizza und andere Forscher vor allem von ersten Ergebnissen fasziniert, die darauf hindeuteten, daß NO eine zentrale Rolle bei der Erektion des Penis spielt. Wenn alle Steine des Puzzles zusammengesetzt werden, sieht das Bild so aus: • Die wichtigste Quelle von NO in unserer Ernährung ist Arginin • Ohne Arginin in der Ernährung gäbe es kein NO • Ohne NO gäbe es keine Erektion • Arginin bzw. NO spielen auch bei der Sexualität von Frauen eine wichtige Rolle • NO erhöht das sexuelle Durchhaltevermögen und die Intensität des sexuellen Erlebens Viele zufriedene Benutzer von Arginin berichten seit den frühen 80er Jahren immer wieder darüber, daß sie dadurch größere, härtere, häufigere und länger andauernde Erektionen hatten.
Viele Männer berichten zudem darüber, daß sie dank Arginin ein besseres Stehvermögen haben und länger durchhalten. Von Frauen wird berichtet, daß ihre Empfindungen während Sex durch Arginin gesteigert wurde. Eine sehr athletische dreißigjährige Frau berichtete, wie ihr Arzt reagierte, als sie ihm von der Wirkung von Arginin bei ihr erzählte: „Mein Arzt fiel fast vom Stuhl als ich ihm erzählte, daß ich mit meinem Mann sechs mal jede Nacht Geschlechtsverkehr habe. Er nimmt jetzt auch Arginin.„
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